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Heinrich von Veldeke, ›Swenne du̍ zit also gestat‹ (B 46 47) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Kommentar

Überlieferung: Die Strophen sind mit unerheblichen Abweichungen im Wortlaut in BC im Korpus Heinrichs von Veldeke überliefert.

Form: (.)4a (.)4b / .4a .4b // .4c (.)4d (.)4c .4d

Es liegen kreuzgereimte Stollen­stro­phen vor. BC I,2 ist überfüllt.

Aarburg, S. 413f., 416, sieht in dem Lied eine mögliche Kontrafaktur eines Liedes von Bernart de Ventadorn.

Inhalt: Wechsel.

Immer, wenn der Winter vorüber ist, freut sich der Sprecher – wie die Vögel. Der Hoffnung auf das Nahen des Sommers, die als literarischer Topos mit der Hoffnung auf Liebeserfüllung enggeführt wird, wird in der zweiten Strophe anspielungsreich von der Dame begegnet: Eines wird sie tun, mehr aber nicht (vgl. II,2), wobei sie ihren lip (II,5) behalten will, um nicht – wie es schönen Frauen häufig geschieht – von soͤlheme laide missevar (B II,8) zu werden.

Sandra Hofert

Kommentar veröffentlicht am 25.08.2023.
Gehört zur Anthologie: Wechsel
 B Veld 46 = MF 67,9Zitieren
Digitalisat
Weingartner Liederhandschrift (Stuttgart, LB, HB XIII 1), pag. 59
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 I
 
 B Veld 47 = MF 67,17Zitieren
Digitalisat
Weingartner Liederhandschrift (Stuttgart, LB, HB XIII 1), pag. 59
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 II
 
 
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