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Hadlaub, Johannes, ›Ich wil ein warnen singen‹ (C 59 60 61) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Überlieferung

C Hadl 59 60 61

Kommentar

Überlieferung: Das Lied ist unikal in C überliefert.

Form: .4-a .3-a .1b+.3c / .4-d .3-d .1b+.3c // 4c .3-e .3-e .4c

Kanzonenstrophe. Unterfüllt sind I,1.4 und II,10, oder man setzt beschwerte Hebung ohne Auftakt am Versbeginn an (so Schiendorfer, S. 168); Leppin, S. 182, erwägt für II,10 zwei beschwerte Hebungen (ir niht). Ein zusätzlicher Auftakt ist in II,7 anzunehmen.

Inhalt: Tagelied. Ein Wächter warnt die Liebenden, die sich nicht voneinander trennen wollen, vor dem anbrechenden Tag (Str. I). Er drückt in Str. II sein Verständnis für deren Intimität, aber auch seine Sorge vor dem Morgen aus. Str. III expliziert, dass auch er selbst zur Verantwortung gezogen wird, wenn die Liebenden erwischt werden. Deswegen beklagt er, deren Wächter sein zu müssen, und hofft, dass das Unglück noch abgewendet werden kann.

Michael Lebzelter

Kommentar veröffentlicht am 27.11.2025.
Gehört zur Anthologie: Tagelied
 C Hadl 59 = SMS 30 14 IZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 373vb
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 I
 
 C Hadl 60 = SMS 30 14 IIZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 373vb
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 II
 
 C Hadl 61 = SMS 30 14 IIIZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 374ra
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 III
 
 
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