Die Einstellungen der Textansicht wurden gespeichert.In dieser Ansicht sind die einander entsprechenden Strophen der verschiedenen Liedversionen durch dieselbe Farbe gekennzeichnet.
Die horizontale Abfolge der Handschriften (Spalten) kann frei vertauscht werden. Klicken Sie auf die Handschriftensigle am Kopf der Seite und ziehen Sie mit gedrückter Maustaste die ganze Spalte an den gewünschten Ort.
Die Spaltenbreite kann im Einstellungs-Menü angepasst werden. Die meisten Browser erlauben auch die Verkleinerung der gesamten Seite mit STRG-Minus.
Eine Druckversion wird am unteren Bildschirmrand angeboten.
K![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Überlieferung: Die Spruchstrophe ist unikal in K überliefert. Dort wird sie Walther von der Vogelweide zugeschrieben, zwei weitere Strophen des Tons finden sich im Autorkorpus Reinmars des Fiedler in A.
Form: .7a .8a .7b / .7c .8c .7b // .8d .6e .6e .7d (Reinmar der Fiedler, Ton III), siehe Tonkommentar. V. 7 ist unterfüllt.
Inhalt: Weltklage.
In der wankelmütigen, in V. 4 adressierten Welt könne sich nun, im Gegensatz zu früher, bereits glücklich schätzen, wer einen treuen Freund unter zwanzig Verwandten habe (V. 2). Das Sprecher-Ich beklagt das baldige Aussterben von truwe, zuht unde ere (V. 7–10).
Milena Müller