Die Einstellungen der Textansicht wurden gespeichert.

Sie bleiben auf diesem Rechner und in diesem Browser als Standardeinstellungen gültig, bis Sie sie mit anderen Einstellungen überschreiben.
Burggraf von Regensburg, ›Ich bin mit rehter stete einem guͦten ritter undertan‹
C Regensb 1
IC Regensb 1 = MF 16,1
C Regensb 2
IIC Regensb 2 = MF 16,8

Kommentar

Überlieferung: Das zwei­stro­phige Frauenlied findet sich in C unter dem Burggrafen von Regensburg, in A unter Leuthold von Seven. Dass Langzeilen­stro­phen tatsächlich einem Autor des 13. Jahrhunderts zugehören, ist allerdings nahezu ausgeschlossen.

Form: .3-*.4+.4a .3-*.4+.4a .4b .4+.4b

Wie oft bei Langvers­stro­phen ist auch hier die metrische Deutung nicht sicher: Ist klingende oder auch weibliche Kadenz anzusetzen? Wie frei ist die Hebungszahl der (Halb-)Verse? Geht man von klingenden Kadenzen aus, wäre im Anvers von II,2 bei Vierhebigkeit der Auftakt dreisilbig (ze rehter stéte in mínem múotè); in MF/MT ist mit Apokopierung (muot) ein vierhebiger Anvers mit einsilbig voller Kadenz visualisiert, der an I,2 (Anvers) und I,3f. anreimt.

Inhalt: Die Sprecherin bekennt sich zu ihrer (auch erotischen) Liebe zu einem Mann und will an dieser auch gegen den Widerstand der Gesellschaft festhalten.

Manuel Braun

▼ Drucken / PDF
Hinweise zum Druck
Bitte reduzieren Sie zuvor die Anzahl der Spalten!
Formatwahl: