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Walther von der Vogelweide, ›Wil aber ieman wesen fro‹
E Wa 38
I (work in progress)E Wa 38 = L 42,31
Überlieferung: München, UB, 2° Cod. ms. 731, fol. 170va
E Wa 39
II (work in progress)E Wa 39 = L 43,1
Überlieferung: München, UB, 2° Cod. ms. 731, fol. 170va
E Wa 40
III (work in progress)E Wa 40 = L 42,23
Überlieferung: München, UB, 2° Cod. ms. 731, fol. 170vb
E Wa 41
IV (work in progress)E Wa 41 = L 42,15
Überlieferung: München, UB, 2° Cod. ms. 731, fol. 170vb

Kommentar

Überlieferung: Das vier­stro­phige Lied ist in BCE unter Walther und in U namenlos überliefert, und zwar in zwei unterschiedlichen Strophenfolgen: Der Reihung BC I II III IV entspricht EU IV I III II. Die in der Anordnung sich andeutende Übereinstimmung bestätigt sich mit Blick auf die Textkritik: BC bieten nahezu wortgleichen Text und gehen auf eine gemeinsame Vorlage zurück (vgl. zu *BC Wilmanns, S. 20–27); EU stimmen in einzelnen Lesarten und syntaktischen Modifikationen gegen BC überein, und weisen so – wenn auch E und U im Wortlaut zuweilen stark voneinander abweichen – auf eine ihnen gemeinsame Quelle *EU zurück (zu *EU vgl. unter anderem Kornrumpf, bes. S. 112–114, und zum Verhältnis zwischen *EU und *BC anhand dieses Liedes im Speziellen siehe schon Braune).

Form: 4a 6b / 4a 6b // 5c 5-d 3-d .6c

Kanzonenstrophe. Die Form ist in allen Hss. konsistent, einzig in E etwas variabler. Zu Hebungsprall kommt es in BC II,5; U I,5; E I,5 (wegen Enklise); BC III,5 (wegen Verbalform ohne Negationspartikel) sowie E IV,4 (aufgrund der synkopierten Form wárn). Für B III,7 () und E III,5 (únlìebe) ist beschwerte Hebung anzusetzen. E I,3 ist überfüllt, E II,7 unterfüllt und E III,8 auftaktlos gegenüber dem Schema.

Inhalt:

Sarah Hutterer

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