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Rost, Kirchherr zu Sarnen, ›Minne, was hab ich getan der suͤssen‹
C Rost 13
IC Rost 13 = SMS 22 5 I
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 285vb
C Rost 14
IIC Rost 14 = SMS 22 5 II
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 285vb
C Rost 15
IIIC Rost 15 = SMS 22 5 III
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 286ra

Kommentar

Überlieferung: Das drei­stro­phige Lied ist unikal in C im Korpus des Rost, Kirchherrn zu Sarnen, überliefert.

Form: 5-a 6b / 5-a 6b // 4c 5-a 6c

Es liegen siebenversige Stollen­stro­phen mit angereimtem Abgesang vor. Auffällig sind die klanglichen Besonderheiten: Reimresponsionen in I, 4; II,3; II,6.7; Alliteration in III,4.

Inhalt: Minneklage, die sich drei Mal mit expliziter Anrede an die Minne wendet.

Warum sendet seine Geliebte nicht einmal heimliche Grüße mit ihren Augen in sein Herz, fragt der Sprecher die Minne. Hat er sich etwas zu Schulden kommen lassen, will er es mit Dienst büßen (vgl. Str. I). Wenn er seiner Geliebten sein Leid klagt, glaubt diese nicht, dass er nur sie meint (vgl. Str. II). Doch er kann nur durch sie froh werden; so möge die Minne helfen und seiner Geliebten sein Leben zu eigen geben (vgl. Str. III).

Sandra Hofert

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