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Rost, Kirchherr zu Sarnen, ›Valwet nu heide‹
C Rost 1
IC Rost 1 = SMS 22 1 I
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 285va
C Rost 2
IIC Rost 2 = SMS 22 1 II
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 285va
C Rost 3
IIIC Rost 3 = SMS 22 1 III
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 285va

Kommentar

Überlieferung: Das drei­stro­phige Lied ist unikal in C überliefert. Es eröffnet das Korpus des Rost, Kirchherrn zu Sarnen.

Form: .2-a .3b 3c .3d / .2-a .3b 3c .3d // 4c .2-a .3b 3c .3d

Es liegen dreizehnversige Stollen­stro­phen vor, wobei der Abgesang die Reimklänge des Aufgesangs aufgreift. Kein Auftakt in I,1; II,10. Der d-Reim bildet ein Korn.

Inhalt: Minneklage mit Natureingang.

Winter und Frost haben der Natur ihre Faben genommen und die Vögel zum Schweigen gebracht, so setzt die erste Strophe ein. Parallel dazu steht das Minneleid des Sprechers, welches er aber breitwillig auf sich nimmt (nu wol, der pin sol sin [I,13]).

Für seine Geliebte singt er und lobt ihr bild (II,4), welches sogar einem Kaiser Minneleid bringen kann. Er bittet sie um Gnade; nur sie kann sein Leid beenden (vgl. Str. II und III).

Sandra Hofert

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