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Albrecht von Raprechtswil, ›Wol dir, sumer, diner schoͤne‹
C Rapr 7
IC Rapr 7 = SMS 14 3 I
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 193rb
C Rapr 8
IIC Rapr 8 = SMS 14 3 II
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 193rb
C Rapr 9
IIIC Rapr 9 = SMS 14 3 III
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 193rb

Kommentar

Überlieferung: Die drei Strophen sind unikal in C überliefert und beschließen das Korpus Albrechts von Raprechtswil. Die zweite und dritte Strophe sind nachgetragen.

Form: 4-a 4-a 4b / 4-c 4-c 4b // 4-d 4e 4-d 4-d 4e

Es liegen elfversige isometrische Stollen­stro­phen vor.

Inhalt: Frauenpreis und Minneklage.

Das Lied setzt ein mit einem Natureingang: Der Sprecher preist den Sommer, der die Vögel erfreut und die Welt bunt färbt. Den Unmöglichkeitstopos des unvollständigen Sommerlobes verbindet der Sprecher mit einer Selbstrühmung (gesten I,9): Der Besten will er dienen.

Sie ist Herrin seines Herzens und hat ihn erobert, sodass er Nacht und Tag an sie denken muss (vgl. Str. II).

Dem Gebot der Minne folgend strebt er nach ihrer Gnade. Die Minne möge auch seine Geliebte gefangen nehmen oder ihn aus den Sorgen befreihen (vgl. Str. III).

Sandra Hofert

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