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Hadlaub, Johannes, ›Ich wil ein warnen singen‹
C Hadl 59
I
IC Hadl 59 = SMS 30 14 I
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 373vb
C Hadl 60
II
IIC Hadl 60 = SMS 30 14 II
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 373vb
C Hadl 61
III
IIIC Hadl 61 = SMS 30 14 III
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 374ra

Kommentar

Überlieferung: Das Lied ist unikal in C überliefert.

Form: .4-a .3-a .1b+.3c / .4-d .3-d .1b+.3c // 4c .3-e .3-e .4c

Kanzonenstrophe. Unterfüllt sind I,1.4 und II,10, oder man setzt beschwerte Hebung ohne Auftakt am Versbeginn an (so Schiendorfer, S. 168); Leppin, S. 182, erwägt für II,10 zwei beschwerte Hebungen (ir niht). Ein zusätzlicher Auftakt ist in II,7 anzunehmen.

Inhalt: Tagelied. Ein Wächter warnt die Liebenden, die sich nicht voneinander trennen wollen, vor dem anbrechenden Tag (Str. I). Er drückt in Str. II sein Verständnis für deren Intimität, aber auch seine Sorge vor dem Morgen aus. Str. III expliziert, dass auch er selbst zur Verantwortung gezogen wird, wenn die Liebenden erwischt werden. Deswegen beklagt er, deren Wächter sein zu müssen, und hofft, dass das Unglück noch abgewendet werden kann.

Michael Lebzelter

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