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Hadlaub, Johannes, ›Er muͦs sin ein wol beraten elich man‹
C Hadl 39
I
IC Hadl 39 = SMS 30 7 I
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 373ra
C Hadl 40
II
IIC Hadl 40 = SMS 30 7 II
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 373ra
C Hadl 41
III
IIIC Hadl 41 = SMS 30 7 III
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 373ra
C Hadl 42
IV
IVC Hadl 42 = SMS 30 7 IV
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 373ra
C Hadl 43
V
VC Hadl 43 = SMS 30 7 V
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 373ra

Kommentar

Überlieferung: Das Lied ist unikal in C überliefert.

Form: 6a .2a+.3b / 6c .2c+.3b // .4d / 6e .2e+.3d

Kanzonenstrophe mit Steg und drittem Stollen. Die regelmäßige Alternation ist stellenweise gestört, daher sind schwebende Betonungen nach den Binnenreimen in I,7 und V,2, Unterfüllung für IV,1 sowie Synalöphe in V,7 (si iemer) anzunehmen.

Inhalt: Minneklage. Die Str. I–III reflektieren aus männlicher Perspektive die wirtschaftlichen Nöte einer Ehe, nämlich Entbehrung, Geldsorgen und eine mit der Speisekammer unzufriedene Gattin. Schlimmer als dies sei jedoch das Verhalten der Dame gegenüber dem Sänger-Ich, das in den letzten beiden Strophen beklagt wird: Die Dame verweigert den Gruß und ignoriert den Minnediener (Str. IV). Das Sänger-Ich wirft ihr Fehlverhalten vor, da sie aufgrund seiner Treue den Gruß erwidern sollte (Str. V).

Michael Lebzelter

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