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Der von Trostberg, ›Nu ist des meîen schoͤne‹
C Trostb 17
I
IC Trostb 17 = SMS 19 5 I
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 256ra
C Trostb 18
II
IIC Trostb 18 = SMS 19 5 II
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 256ra

Kommentar

Überlieferung: Die zwei Strophen sind unikal in C überliefert. Der Freiraum nach der letzten Strophe könnte ein Hinweis für die unvollständige Überlieferung dieses einzigen zwei­stro­phigen Liedes im Korpus des von Trostberg sein.

Form: .3-a .3-a .3-a .3b / .3-c .3-c .3-c .3b // .1d+.2-e .3d .3-e .3-e .3d

Es liegen dreizehnversige isometrische Stollen­stro­phen vor, wobei die Stollen nur über den b-Reim miteinander verbunden sind.

Inhalt: Minneklage mit Natureingang, in der Natur- und Frauenpreis überblendet werden.

Mit seinem Gesang möchte der Sprecher den Sommer ›krönen‹, der die Natur zum Klingen und Blühen bringt: Die Blumen lachen und die Heide ist wundervoll gekleidet (vgl. Str. I).

Im Kontrast dazu beklagt der Sprecher sein Minneleid. Er lobt seine Geliebte als ›Krone der Tugenden‹ und bittet Frau Minne, die Königin, um Hilfe (vgl. Str. II).

Sandra Hofert

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