Überlieferung: Das in C überlieferte dreistrophige Lied dürfte in B dem Blattverlust zum Opfer gefallen sein.
Form: 4-a .6b / 4-a .6b // 4b .4-a 6b
Die metrische Formel kann in diesem Fall nur einen Näherungswert darstellen. Weder alternierender noch daktylischer Rhythmus ist in diesem Lied auch nur halbwegs kontinuierlich durchführbar. Am weitesten kommt man, wenn man – wie in der obigen Formel vorausgesetzt – von einem versweisen Wechsel – V. 1, 3, 5, 6 annähernd daktylisch; V. 2, 4, 7 annähernd alternierend – ausgeht (so im Prinzip schon Heusler, vgl. von Kraus, S. 213). Ein durchgängig daktylischer Rhythmus, wie von Kraus ihn im Anschluss an Erich Juethe herstellt, erfordert jedenfalls erhebliche Eingriffe in den überlieferten Text (vgl. von Kraus, S. 213f.).
Inhalt: Lied der Hohen Minne, das das Thema der Kommunikation ins Zentrum stellt.
Justin Vollmann
C Hiltb 35 = KLD 24 XVI 1Zitieren | |||
![]() Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 147vb | |||
I | |||
C Hiltb 36 = KLD 24 XVI 2Zitieren | |||
![]() Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 147vb | |||
II | |||
C Hiltb 37 = KLD 24 XVI 3Zitieren | |||
![]() Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 147vb | |||
III | |||