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Gottfried von Straßburg, Diu zit ist wunneclich
A C
A Gottf 1
IA Gottf 1 = KLD 16 [III] [1]
C Gottf 1
IC Gottf 1 = KLD 16 [III] [1]
A Gottf 2
IIA Gottf 2 = KLD 16 [III] [2]
C Gottf 2
IIC Gottf 2 = KLD 16 [III] [2]
A Gottf 3
IIIA Gottf 3 = KLD 16 [III] [3]
C Gottf 3
IIIC Gottf 3 = KLD 16 [III] [3]
A Gottf 4
IVA Gottf 4 = KLD 16 [III] [4]
C Gottf 4
IVC Gottf 4 = KLD 16 [III] [4]
A Gottf 5
VA Gottf 5 = KLD 16 [III] [5]
C Gottf 5
VC Gottf 5 = KLD 16 [III] [5]
C Gottf 6
VIC Gottf 6 = KLD 16 [III] [6]

Kommentar

Überlieferung: Das in A fünfstrophige Lied führt C mit einer sechsten Strophe.

Form: .3a .4-b 4c / .3a .4-b 4c // (.)4d .5e (.)4d .2-f+2-f+3e

C VI,3 hat Auftakt, Auftakt fehlt in I,6 und A IV,8. Zu Reimresponsionen vgl. von Kraus, S. 166.

Inhalt: Zwei Strophen mit Jahreszeitenbildlichkeit (Str. I und V) umrahmen einen allgemeinen Frauenpreis (Str. II), eine Variation des Verstummens angesichts der Geliebten (Str. III) sowie eine Beteuerung des andauernden Dienstes (Str. IV); C VI st ein spezifischer Frauenpreis mit Lohnforderung.

Die sowohl formalen als auch inhaltlichen Unregelmäßigkeiten des Lieds sind auffällig. Ist die Strophenabfolge unmittelbar einleuchtend, so wirken die Formulierungen auf Strophenebene teilweise ungelenk und sind schwer verständlich (vgl. die Kritik bei von Kraus, S. 166f.). Ob man der Version aus A oder jener aus C folgt, ist nach von Kraus ebd., S. 166, »vielfach Geschmackssache«; C bietet die intuitiveren Lesarten, jedoch ist auch hier eventuell teilweise einzugreifen. So ersetzt z. B. von Kraus in C IV,8 iemer durch niemer (›ich will mich in ihrem dienste niemals schonen‹, vgl. von Kraus, S. 167).

Simone Leidinger

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