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Konrad von Kirchberg, Meige ist komen in du̍ lant
C Kirchb 15
IC Kirchb 15 = KLD 33 V 1
C Kirchb 16
IIC Kirchb 16 = KLD 33 V 2
C Kirchb 17
IIIC Kirchb 17 = KLD 33 V 3
C Kirchb 18
IVC Kirchb 18 = KLD 33 V 4
C Kirchb 19
VC Kirchb 19 = KLD 33 V 5

Kommentar

Überlieferung: unikal in C.

Form: 4a 4a 4a 5-b / 4c 4c 4c 5-b / 4d 3-e 4d 2d 5-e //R .2-f .3-f .2-g .5-g

Die Refrainverse 14 und 16 sind daktylisch. Aus der regelmäßigen Metrik fällt nur die Namensstrophe III durch »starke Freiheiten« heraus (von Kraus, S. 285, vgl. auch ebd., S. 286).

Inhalt: Tanzlied, das sich an Neidharts Sommerlieder anlehnt. Der Refrain hält das Tanzthema durchgängig präsent, die Strophen setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Der Frühlingsnatureingang deutet die Tanzthematik an (insbesondere in der Anrede kinder, kinder, I,3), Str. II formuliert dann eine Aufforderung zum Tanz aus und greift dabei die Anrede kinder (II,1) sowie die Naturbildlichkeit aus Str. I wieder auf. Nach der Aufzählung von Mädchennamen in Str. III, »die nicht nur gegen den Stil des Sommer­tanzliedes verstößt, sondern in ihrer Überfüllung – mehr als fünfzig Namen! – alles übersteigt, was wir sonst gewöhnt sind« (de Boor, S. 289), thematisiert Str. IV die jungen man (IV,1) und die Freude, die ihnen tanzende, lachende Mädchen (vgl. IV,3: kint) bereiten. Mit der letzten Strophe V singt das Ich über die eigene Geliebte. Ihr Preis wird durch das einleitende Hey (V,1) und dadurch, dass das Ich ihr froͤlich in des meigen bluͦt [...] einen schatehuͦt (V,5f.) ›brechen‹ will, thematisch den Tanz­stro­phen angenähert.

Simone Leidinger

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