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Der von Sachsendorf, ›Ritter guͦt, gedenket‹ (C 12 13) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Kommentar

Überlieferung: Unter dem Namen Hartmanns ist das Lied zwei­stro­phig in C überliefert. Anonym und um eine dritte Strophe erweitert begegnet es außerdem in S.

Form: 4-a 4b / (.)4-a (.)4b // 4-c 4d (.)4-c (.)4-c 4d 4d

Inhalt: Im Gestus des Sang­spruchdichters belehrt das Ich in der ersten Strophe sein männliches Publikum über wertschätzendes Verhalten den Frauen gegenüber, um in der Folgestrophe (C) bzw. den beiden Folge­stro­phen (S) die minnesangtypische Rolle des Werbenden einzunehmen. Insbesondere in S ergibt sich hierbei eine reizvolle Spannung zwischen dem allgemeinen Gebot, Frauen nicht kommunikativ herabzuwürdigen (I,3), und dem Zorn der eigenen Dame (II,2), der offenbar gerade auf das kommunikative Verhalten des Ichs (vgl. dessen Rechtfertigung III,4f.: ›Aber wem sonst hätte ich mein Leid denn klagen sollen?‹) zurückzuführen ist.

Justin Vollmann

Kommentar veröffentlicht am 10.12.2020.
Gehört zur Anthologie: Minne- bzw. Werbelied
 C Sachsdf 12 = KLD 51 IV 1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 158vb
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 I
 
 C Sachsdf 13 = KLD 51 IV 2Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 158vb
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